Ein Memory-Schaum-Kissen hält viele Jahre, wenn man drei Regeln kennt. Die wichtigste zuerst: Der Kern gehört nie in die Waschmaschine.
Der Bezug: 30 Grad, kein Trockner
Bei guten Kissen ist der Bezug per Reißverschluss abnehmbar. Waschen bei 30 Grad, nicht bleichen, nicht in den Trockner, liegend trocknen. Einmal im Monat reicht, bei Allergien öfter. Wer ein Kopfkissen-Inlett darüber zieht, wäscht nur das.
Der Kern: lüften statt waschen
Wasser zerstört die Struktur des Schaums, und er trocknet innen wochenlang nicht. Stattdessen den Kern alle paar Wochen ans offene Fenster legen, nicht in die pralle Sonne. Flecken punktuell mit einem feuchten Tuch und mildem Waschmittel abtupfen, dann trocknen lassen.
Der Geruch am Anfang
Neuer Schaum kann in den ersten Tagen leicht riechen. Das ist normal und verfliegt beim Auslüften. Nach dem Auspacken braucht das Kissen ohnehin etwa 24 Stunden, um sich vollständig zu entfalten.
Lagern und reisen
Memory-Schaum lässt sich zusammenrollen, aber nicht dauerhaft gequetscht lagern. Nach dem Auspacken wieder flach liegen lassen. Bei Kälte wird der Schaum fester, bei Wärme weicher, beides gibt sich im Bett nach wenigen Minuten.
Wenn du ein Kissen mit Nackenmulde und zwei Höhen ausprobieren willst: Das Snooze Kissen gibt es mit 30 Nächten Probeschlafen.
Hinweis: Das ist eine allgemeine Orientierung, keine medizinische Beratung. Bei anhaltenden Beschwerden bitte ärztlich abklären lassen.
