Schnarchen entsteht, wenn die Atemwege im Rachen enger werden und das Gewebe beim Atmen flattert. In Rückenlage sinkt der Unterkiefer nach hinten, der Rachen wird enger, und genau dann wird es laut.
Warum Seitenlage hilft
Auf der Seite bleibt der Rachen offener. Viele Menschen schnarchen in Seitenlage deutlich weniger oder gar nicht. Das Problem: Man dreht sich nachts unbewusst zurück auf den Rücken.
Was das Kissen dazu beiträgt
Ein Kissen, in dem der Kopf in Seitenlage bequem liegt, senkt die Wahrscheinlichkeit, dass man sich zurückdreht. Nackenstützkissen mit Mulde geben dem Kopf Halt und heben ihn leicht über die Brust. Beides gilt als schnarchfreundlicher.
Was das Kissen nicht kann
Lautes, regelmäßiges Schnarchen mit Atemaussetzern kann eine Schlafapnoe sein. Das ist ein Fall für die Ärztin, nicht für ein Kissen. Auch Alkohol am Abend, Übergewicht und eine verstopfte Nase spielen eine Rolle, die kein Kissen ändert.
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Hinweis: Das ist eine allgemeine Orientierung, keine medizinische Beratung. Bei anhaltenden Beschwerden bitte ärztlich abklären lassen.
