Schlaftracker liefern jeden Morgen eine Zahl. Was davon brauchbar ist und was nicht, hängt davon ab, wie man hinschaut.
Die brauchbaren Werte
Wachphasen: Wie oft und wie lange du nachts wach warst. Das messen Tracker recht zuverlässig über Bewegung und Puls. Tiefschlaf-Minuten: Eine Schätzung, aber über Wochen hinweg vergleichbar. Erholungs- oder Readiness-Wert: Kombiniert Herzfrequenz, Variabilität und Schlaf. Gut für Trends, nicht für einzelne Nächte.
Der Fehler, den fast alle machen
Einzelne Nächte vergleichen. Eine Nacht sagt nichts, weil Alkohol, Sport, Stress und Zimmertemperatur mehr Einfluss haben als jede Änderung im Bett.
So vergleichst du sauber
Zwei Wochen nichts ändern und die Werte laufen lassen. Dann genau eine Sache ändern, zum Beispiel das Kissen. Zwei weitere Wochen messen. Beide Hälften als Durchschnitt nebeneinander legen. Erst dann siehst du, ob sich etwas verschoben hat.
Wenn du ein Kissen mit Nackenmulde und zwei Höhen ausprobieren willst: Das Snooze Kissen gibt es mit 30 Nächten Probeschlafen.
Hinweis: Das ist eine allgemeine Orientierung, keine medizinische Beratung. Bei anhaltenden Beschwerden bitte ärztlich abklären lassen.
