Viele schieben den steifen Nacken am Morgen auf den Bürotag davor. Dabei liegen die häufigsten Gründe genau dort, wo man die letzten acht Stunden verbracht hat.
1. Das Kissen ist zu hoch oder zu flach
Liegt der Kopf nicht in einer Linie mit der Wirbelsäule, halten die Nackenmuskeln die ganze Nacht dagegen. Der Test: In der Schlafposition von jemandem von der Seite anschauen lassen.
2. Das Kissen ist durchgelegen
Federn und Polyester verlieren nach ein bis zwei Jahren an Höhe. Wer das Kissen nachts oft zusammenfaltet oder nachschiebt, hat meist genau dieses Problem.
3. Bauchlage
In Bauchlage ist der Kopf stundenlang zur Seite gedreht. Das ist die anstrengendste Position für den Nacken. Ein Wechsel zur Seitenlage braucht ein paar Wochen, lohnt sich aber.
4. Zugluft und Kälte
Ein Fenster auf Kipp direkt über dem Kopf kühlt den Nacken die ganze Nacht aus. Fenster woanders öffnen oder vor dem Schlafen lüften.
5. Die Matratze
Sackt die Schulter zu tief ein oder liegt sie zu hoch, stimmt auch die Kissenhöhe nicht mehr. Kissen und Matratze gehören zusammen betrachtet.
Ein Nackenstützkissen mit Welle und Mulde behebt Punkt eins und zwei. Bleibt der Nacken trotzdem über Wochen steif, gehört das ärztlich abgeklärt.
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Hinweis: Das ist eine allgemeine Orientierung, keine medizinische Beratung. Bei anhaltenden Beschwerden bitte ärztlich abklären lassen.
